5 Wege Inhalte für Social Media zu finden die garantiert funktionieren

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Freitag Abend 21 Uhr, eigentlich hast Du längst Feierabend. Aber auf Deinem Instagram Account herrscht gähnende Leere. Der letzte Beitrag ist über eine Woche her, Du klickst auf das Profil der Konkurrenz und denkst: „Schöne Fotos, tolle Filter, super Text, wie bekomme ich das nur hin? „. Glaub mir, ich war in einer ähnlichen Situation wie Du. Jeden Tag habe ich mich gefragt, was ich als Nächstes posten soll. Was dann passiert ist, kommt Dir vielleicht sogar bekannt vor: Je weniger Inspiration ich hatte, desto weniger Lust hatte ich, mich um mein Social Media Marketing zu kümmern. Die Folge: Ich habe für kurze Zeit alle Kanäle vernachlässigt. Meine Ausrede: „Ich habe so viel Arbeit, ich brauche es ja eigentlich gar nicht.“ Wie lautet Deine Ausrede?

Via Giphy

Mein verändertes Mindset und warum Instagram Marketing und Facebook Marketing unglaublich wertvoll sind

Unter uns: als SEO Profi habe ich lange gedacht, dass ich meine Socialen Netzwerke gar nicht brauche, um sichtbar zu werden. Meine Rankings sind gut, Anfragen erhalte ich über 60 Prozent allein mit der bloßen Existenz meiner Website. Doch ich weiß auch, als Online Marketing und Social Media Beraterin, dass es keine Lösung ist, sich auf den eigenen Lorbeeren auszuruhen. Ich bin es gewohnt, in Hochphasen die extra Meile zu gehen. Genau das zahlt sich in Krisenzeiten aus. Wenn Du selbst ein Unternehmen leitest oder Inhaber/in bist, weißt Du wie der Hase läuft. Meine Einstellung änderte sich schlagartig, als ich begann über Facebook Marketing gezielt Kunden anzuziehen und davon mit einigen sich sogar echte Freundschaften entwickelten.

In meinem Kopf begann es zu rattern: neue Inhalte für Instagram und Facebook müssen her!

„Mal eben zwischendurch was posten“, davon wollte ich weg. Was ich mir wünschte: Einen Fahrplan für kreative Beiträge, die meiner Community Mehrwert bieten und für mich leicht zu erstellen sind. Die folgenden fünf Tipps habe ich also selbst ausprobiert. Du kannst Dich gerne überzeugen:

Tipp Nummer 1, um Ideen für Dein Social Media zu finden: Frag Dich, wie Deine Instagram Follower und Facebook Fans wirklich ticken

Für mich ist das die Quintessenz des Erfolgs. Nur wenn Du weißt, wer Dir eigentlich folgt (oder folgen soll), weißt Du auch für was sich diese Menschen wirklich interessieren. Eine Frage, die beim Social Media Markt für Unternehmen oft vernachlässigt wird. Trotzdem kannst Du auch jetzt noch, wenn Deine Facebook Seite schon Jahre besteht, Antworten darauf suchen. Wichtig ist, dass Du Dir bewusst machst, warum Du Deine Zeit in Social Media Marketing investierst: Du möchtest Deine Kundenbindung festigen, Dein Unternehmen bekannter machen, wertvolle Kontakte gewinnen, Produkte/Dienstleistungen online verkaufen. Es geht also darum, Kunden zu pflegen und neue zu gewinnen. Diese Fragen haben mir dabei geholfen, immer wieder neue Ideen für Inhalte auf Instagram, Facebook, LinkedIn und Co zu finden. So gehst Du dabei vor:

  1. Frage Dich, in welcher Branche Dein Wunschkunde arbeitet (Wenn Du im Business to Business Bereich arbeitest)
  2. Wie groß ist das Unternehmen, in dem Dein Kunde arbeitet?
  3. Ist es ein nationales oder internationales Unternehmen?
  4. Welches Einkaufsverhalten hat Dein idealer Kunde: Schnäppchenjäger oder hohes Qualitätsbewusstsein?
  5. Durch wen lässt sich Dein Traumkunde beim Kauf beeinflussen?
  6. Demografische Werte: Alter, Geschlecht, Wohnort, Bildungsstand, Einkommen, Familienstand und so weiter
  7. Für welche Probleme sucht Dein Kunde eine Lösung?
  8. Welche Ängste, Herausforderungen, Wünsche hat Dein Kunde im Bezug auf Deine Produkte/Dienstleistung?
  9. Warum entscheidet sich jemand gegen den Kauf bei Dir?

Das sind nur einige Fragen, die bei diesem ersten Schritt wichtig sind. Diese sechs, sind nach meiner Erfahrung eine gute Basis für den Anfang. Erstelle eine Excel Liste und trage dort alle Informationen ein. Du wirst feststellen, dass Du unterschiedliche Personen erreichen willst/musst und Du dafür auch unterschiedliche Kanäle nutzen kannst/musst.

Ideen für Social Media finden

Beispiel: Du bist Fitness Trainerin und hast eine virtuelle Kundin erstellt: Maria, 35 Jahre, Mama von zwei Kindern, wohnt außerhalb der Stadt, mittleres Einkommen, bucht eher zögerlich, weil sie Angst hat, keine Zeit für das Training aufzubringen. Sie ist stark mit Mama Gruppen vernetzt und orientiert sich an ihren Freundinnen. Ihre größte Herausforderung: eine lange Fitnessauszeit, wenig zeitlicher Spielraum. Jetzt kennst die Probleme ganz genau. Daraus ergeben sich zum Beispiel folgende Inhalte:

  • Du kannst Deinen online Kurs vorstellen (Maria kann also trainieren wann sie will – Zeitproblem)
  • Du kannst Outdoor Übungen zeigen (Maria lebt auf dem Land, Training im Freien ist möglich)
  • Zeige bewusst Übungen für Mütter (Maria fühlt sich so eher angesprochen, Stichwort Beckenboden)
  • Veröffentliche Erfolgsgeschichten von Müttern (Maria fühlt sich verstanden, sie weiß, dass Du ihre Fitnessauszeit berücksichtigst)

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Tipp Nummer 2: Lass Dich von der Konkurrenz inspirieren – aber Contentideen klauen ist nicht sexy!

Spähst Du auch hin und wieder Deine Mitbewerber aus? Wer macht das nicht! Sich Inspiration holen ist nicht verkehrt. Doch es ist wirklich ein schmaler Grad zwischen kopieren und neue Ideen für Content suchen. Wie verzweifelt Du auch bist, bitte klaue weder Texte, noch Bilder. Nicht nur, dass das Follower überhaupt nicht schick finden, sondern sowas spricht sich schnell rum. Es ist die Mühe nicht wert. Was Du stattdessen tun kannst:

  1. Welche aktuellen Themen werden aufgegriffen? Sind diese auch für Dich relevant?
  2. Schau Dir nicht an was kommuniziert wird, sondern wie!
  3. Nicht die Anzahl der Follower ist interessant, sondern wer folgt: Branche? Interessen?
  4. Hat Dein Mitbewerber Anzeigen geschalten? Wenn ja wofür?
  5. Welche Inhalte werden veröffentlicht: Blogs, Videos, Bildbeiträge, Stories?
  6. Wie regelmäßig ist Dein Mitbewerber aktiv?
  7. Zu welchen Uhrzeiten wird Content veröffentlicht?
Via Giphy

Bitte fühl Dich jetzt nicht dazu animiert, den selben Konten auf Instagram zu folgen, wie Dein Wettbewerber. Stattdessen kannst Du Dir die Branchen ansehen und die einzelnen Konten und für Dich klären, ob Du ähnliche Zielkunden ins Visier gefasst hast.

Beispiel: Als Fitnesstrainerin hast Du eine Menge Konkurrenz. Direkt vor Ort gibt es allerdings wenige, die so eine spezielle Zielgruppe haben wie Du. Dir fällt da sofort jemand ein und Du siehst Dir Ihre Facebook Seite genauer an. Schnell merkst Du, dass sie sehr oft Stories postet, aber nur 2 Beiträge pro Woche hochlädt und zwar jeden Donnerstag und Samstag. Nach 14 Tagen Beobachtung weißt Du, dass sie diese Beiträge abends um Punkt 20 Uhr veröffentlicht. Was Dir noch auffällt ist, dass sie häufig Umfragen startet: „Welche Übung fällt Dir schwerer: Sit-Ups oder Liegestützen?“. Außerdem hat sie vor einigen Tagen ein Gewinnspiel gestartet. Was Du jetzt für Dich umsetzen kannst:

  1. Investiere mehr Zeit in Facebook Stories statt in Facebook Beiträge
  2. Plane ebenfalls ein Gewinnspiel, aber verlose etwas anderes
  3. Animiere Deine Community mit Dir zu kommunizieren. Stelle Schätzfragen und lass Deine Follower abstimmen.
  4. Probiere ähnliche Uhrzeiten für die Veröffentlichung aus

Tipp Nummer 3: die simpelste Contentidee für Facebook, Instagram & Co. – zeig Dich doch mal selbst

Gemeint sind keine Selfies vom letzten Urlaub, die haben auf Deinem Business Profil überhaupt nichts zu suchen, sondern die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wie arbeitest Du?
  2. Wie löst Du Herausforderungen?
  3. Wie lautet Deine Unternehmer Story?
  4. Welche Werte hast Du?
  5. Wer sind Deine Kunden?

Ziel ist, nicht nur Inhalte für Deine Social Media Kanäle zu finden, sondern auch Vertrauen aufzubauen. Wir denken immer, dass es doch eigentlich logisch sein muss, wie wir arbeiten. Aber für Menschen, die Dich nicht kennen ist es das nicht. Manche haben vielleicht viele offene Fragen oder verstehen nicht zu 100 Prozent, was Du eigentlich machst und warum das für sie als Kunde wertvoll ist. Hier helfen Beiträge mit dem Motto „Behind the Scenes“. Sie zeigen Deiner Community auf Facebook, Instagram, LinkedIn und Co. wer Du bist ohne zu privat zu werden. Außerdem kannst Du diese Methode perfekt nutzen, wenn Du Spannung aufbauen willst.

Beispiel: Du bist Fitnesstrainerin und hast nun endlich Deinen ersten online Kurs fertig. Weil Du alles dokumentieren wolltest hast Du viele Bilder gemacht: vom Videodreh, Skizzen vom Skript, die Anleitungen in Word, sogar das Whiteboard mit den ersten Ideen zu den Kursinhalten hast Du fotografiert. Daraus erstellst Du jetzt mehrere Tage hintereinander Stories ohne zu verraten worum es geht. So könnte eine Story aussehen: Foto der Kamera und Dir als Trainerin davor. Text: mein erster Videodreh. Hier entsteht etwas Großartiges, seid gespannt.

Ideen für Social Media finden

Tipp Nummer 4 User generated Content oder: Bitte Deine Community um neue Inhalte für Instagram, Facebook & Co.

Wie stellst Du das an und was soll das überhaupt bedeuten? Es heißt, dass Content also Videos, Bilder oder Texte von Deinen Usern erstellt werden und Du diese dann für Deinen Account nutzt. Klingt gut? Ist es auch, wenn Du es richtig anstellst. Am besten eigenen sich Challenges (Wettbewerbe) oder auch ganz banale Umfragen, indem Du einfach die Ergebnisse zeigst. Wie das geht erklärt Dir diese kurze Liste:

  1. Erstelle einen Wettbewerb: teile Beginn, Dauer und Zweck Deiner Community mit
  2. Nutze dafür einen bestimmten Hashtag oder fordere dazu auf, Deinen Account zu erwähnen
  3. Verbreite diesen Wettbewerb auf all Deinen Social Media Kanälen und/oder auch in Gruppen
  4. Schreibe User an, dessen Inhalte Du gerne teilen willst auf Deinem eigenen Social Media Kanal
  5. Tagge den User, wenn Du seinen/ihren Content veröffentlichst und bedanke Dich für’s Mitmachen

Wenn Du Fragen stellst in Beiträgen und Antworten per Privatnachricht erhältst, empfehle ich Dir, vor Veröffentlichung unbedingt Rücksprache zu halten. Manche Menschen sind gar nicht begeistert, wenn ihre privaten Texte auf einmal öffentlich auf Instagram, Facebook oder LinkedIn landen. Hast Du das okay kannst Du überlegen, wie Du diese Antworten sinnvoll verwendest. Oder: Du erstellst neue Inhalte, nämlich die Antworten auf die Frage. Klingt kompliziert? Hier ein Beispiel:

Beispiel: Du bist Fitnesstrainerin und hast die Challenge mit dem Hashtag #liegestützinzeitlupe kreiert. Es bedeutet, möglichst viele Liegestütze in Zeitlupe innerhalb einer Minute zu machen. Deine Ziele: Reichweite verbessern und User generated Content. Mit den Videos der Teilnehmer möchtest Du neue Inhalte erstellen. Schon bald siehst Du auf Instagram die ersten Stories. Zwei davon gefallen Dir richtig gut, die Damen passen super zu Deiner Zielgruppe. Du schreibst sie direkt an, bedankst Dich für die Teilnahme und bittest sie darum, die Story teilen zu dürfen.

Als nächstes erstellst Du einen Beitrag: „Übungen, die sich perfekt für einen belasteten Beckenboden eignen“. Darin stellst Du drei Übungen vor, die sich super eigenen für frisch gebackene Mütter. Du schließt den Bildbeitrag mit einer Frage: Welche Fragen hast Du im Bezug auf Deinen Beckenboden? Schick mir gerne eine Privatnachricht, ich freue mich darauf, sie Dir zu beantworten. Nach kurzer Zeit trudeln die ersten Nachrichten ein. Besonders interessant empfindest Du diese Frage: „Wann darf ich eigentlich wieder joggen? Ich habe vor 7 Monaten entbunden. Kannst Du mir einen Zeitraum nennen?“. Du schreibst eine ausführliche Antwort zurück, erstellst aber gleich drei Beiträge für die kommende Woche: 1. 3 Beckenbodenübungen, um schneller ins Lauftraining zurück zu finden 2. Erholung für den Beckenboden, verzichte auf diese Fitnessübungen 3. 3 interessante Fakten über Deinen Beckenboden, die Du garantiert noch nicht wusstest.

Tipp Nummer 5, für neue Inhalte für Deine Social Media Kanäle: kurze Videos mit tollen Grafiken ganz einfach gestalten

Mein absoluter Liebling ist das Tool Canva. Dort findest Du in der Free Version viele vorgefertigte Beiträge, die Du personalisieren kannst. Das heißt, Du kannst eigene Fotos hochladen, den Text anpassen, die Schriftart verändern, die Farbe anpassen und sogar Dein Logo einbauen. Hier geht’s zu Canva. Was mit diesem Tool alles möglich ist:

  1. Du findest hier alle Beitragsformate für Instagram, Facebook, LinkedIn – egal ob Beitrag oder Story
  2. Hier gibt es wie oben erwähnt schon super viele vorgefertigte Beispiele
  3. Auf Canva findest Du tolle Tutorials, die Dir erklären wie es geht
  4. Du kannst in der Free Version GIFs in Videos einbauen oder sogar Videos verwenden
  5. Das posten direkt auf Facebook ist möglich
  6. Du kannst im Team arbeiten und so schneller Inhalte erstellen
  7. Finde Inspiration durch Vorlagen und Themen

Beispiel: Du bist Fitnesstrainerin und möchtest jeden Mittwoch ein Zitat/einen Spruch zur Motivation hochladen auf Deinem Instagram Account. Auf Canva findest viele Vorlagen, die Du dafür verwenden kannst. Du speicherst sie einfach ab und lädst diese dann direkt im Facebook Creator Studio hoch. Was wirklich klasse ist: Du kannst die Farbe Deines Logos anpassen (in der Free Version nicht möglich) und Deine Hausschrift hochladen. So gelingt Dir ein einheitliches Erscheinungsbild und Du steigerst nachhaltig den Wiedererkennungswert.

Du brauchst Inspiration für neue Iden Deiner Inhalte auf Facebook, LinkedIn, Instagram & Co.?

Ich habe Dir hier 20 Ideen für Deine Social Media Strategie zusammen gestellt. Lade diese Ideenliste runter und geh sofort in die Umsetzung. Das ist für Dich drin:

  • Verständliche Inhalte, geeignet für jede Branche und jede Unternehmensgröße
  • Beispiele aus der Praxis
  • Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene

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Über mich

Mein Name ist Michaela Bär. Ich bin SEO und Social Media Freelancer seit fünf Jahren. Mit insgesamt 15 Jahren Online Marketing Erfahrung helfe ich Selbstständigen wie Dir, online mehr Kunden zu gewinnen. Ich zeige Dir Tipps und Tricks, wie Du selbst für mehr Umsatz mit SEO und Social Media machst.

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