Social Media für Kleinunternehmen

Von 0 auf 100 wie Du mit wenig Geld im Social Media für Kleinunternehmen durchstartest

Nichts im Leben ist umsonst. Das ist richtig! Deshalb sei nicht enttäuscht, aber ganz ohne Aufwand geht es auch mit meinen Tipps nicht. Was Du brauchst hast Du, es steht Dir jeden Tag zur Verfügung und Du nimmst Dir einfach so viel wie Du brauchst. Was ist es? Zeit! Investiere in Dich selbst und sei es Dir wert. Das ist alles. Nein, hier kommt kein Webinar, hier bekommst Du Insider Tipps für Social Media für Kleinunternehmen. Zum sofort umsetzen.

1. Fang einfach an – nichts ist perfekt im Social Media für Kleinunternehmen

Vor zwei Jahren war es mir auf einmal klar. Ich hatte keinen Bock mehr. Ich erinnere mich noch ganz genau an den Tag, an dem es mir wie Schuppen von den Augen fiel. Damals habe ich in der Baubranche gearbeitet und war als einzige Teilzeitkraft für das Marketing zuständig. Was mir fehlte, war die Vision von meinem Team. Ich hatte das Gefühl, alleine das große Ganze zu sehen und schrieb meine Kündigung noch am selben Tag. Für mich stand fest: Ich starte mit meinem Nebengewerbe durch in die Selbstständigkeit. Was ich vor allem nicht hatte, war Geld. Im selben Jahr stand die Hochzeit an, eine umfangreiche Sanierung von unserem Haus, meine Tochter kam auf die Welt. Da bleibt einfach kein großes Budget übrig. Was ich nicht gemacht habe: warten. Was ich gemacht habe: Know-how und Wissen aufsaugen wie ein Schwamm. Ich las mir Blogartikel durch, folgte erfolgreichen online Marketing Gurus und kontaktierte Freunde, die ebenfalls erfolgreich in der Branche sind. Die ersten Ideen entstanden an meinem Schminktisch, denn ich hatte nicht einmal Geld für einen neuen Schreibtisch. Was Du daraus lernst? Warte nicht auf den perfekten Moment, warte nicht auf Budget, das Du für eine Social Marketing Agentur brauchst. Fang einfach an! Perfektionismus und Social Media für Kleinunternehmen passe nicht zusammen. 

Was Du brauchst ist eine Social Media Strategie 

2. Wo sind Deine Kunden? Spar Zeit und recherchiere!

Weißt Du eigentlich zu 100 Prozent, auf welchen Social Media Kanälen Deine Kunden aktiv sind? Wenn Du im Vorfeld keine Recherche betrieben hast, rate ich Dir erst einmal zu pausieren. Es ist hart, aber hier hilft nur eins: ein Social Media Konzept und eine klare Social Media Strategie. Bekommst Du Anfragen über Social Media? Interagieren Deine Follower mit Dir? Wenn nicht, ist die Plattform vielleicht nicht geeignet. Wie findest Du heraus, ob Deine Kunden in Instagram, Facebook, Twitter oder auf YouTube vertreten sind? Es gibt hier mehrere Möglichkeiten, aber in der Regel gehe ich so vor:

  1. Frag Deine Kunden ganz direkt, welche Social Media Plattformen sie mögen
  2. Suche auf Instagram, Facebook und so weiter nach Konkurrenzunternehmen
  3. Konsequenz von Schritt 2: Ist nichts zu finden, ist Deine Zielgruppe auch nicht dort
  4. Nutze Statistiken wie die von Statista und werte diese für Dich aus
  5. Setze Ziele fest und überlege, mit welchen Plattformen Du diese erreichst
  6. Beobachte die User der einzelnen Plattformen und deren Kommunikation
  7. Sieh Dir Deine Zielgruppe genau an und notiere ihre Interessen, Hobbys und mehr

 

 

Das klingt alles so einfach. Oder fragst Du Dich: Wo fange ich an? Schritt eins: Nimm Deine Kunden ganz genau unter die Lupe. Social Media für Kleinunternehmen dient zur Kundenbindung. Überlasse also nichts dem Zufall. Am effektivsten gehst das, wenn Du Dir eine sogenannte Customers Buyers Persona anlegst. Was ist das schon wieder?

Anders als Deine Zielgruppe beschreibt eine Buyers Persona einen fiktiven Kunden, so wie Du ihn Dir vorstellst und wie es auch in der Realität ist. Gemeint ist hiermit: das Alter, die Herkunft, das Geschlecht, der Wohnort, der Beruf, das Einkommen oder der Bildungsstand. All diese Informationen bekommst Du aus Deinem CRM oder von Statistiken, wenn Du noch ganz am Anfang stehst. Brauche ich das wirklich? Ja! Social Media Marketing ist nur mit einer durchdachten Social Media Strategie erfolgreich. Der Ursprung von Facebook, Instagram und so weiter war, dass die Menschen sich miteinander vernetzten, unabhängig von Raum und Zeit. Es ist vollkommen egal, ob Du in den USA lebst oder in Russland. Du kommst mit Menschen aus aller Welt supereinfach in Kontakt. Die User der Social Media Kanäle suchen in der Regel nach zwei Dingen: 1. Informationen oder 2. Entertainment. Nun ist es aber für Dich als Unternehmer/in wichtig, Kunden zu binden. Mit Buyers Personas gelingt es Dir, Deine Ziele und die Wünsche Deiner Kunden unter einen Hut zu bekommen. Das ist die Basis Deiner erfolgreichen Social Media Strategie. 

3. Social Media für Kleinunternehmen lebt von authentischen Inhalten: Zeig Dich!

Im Social Media für Unternehmen ist eins wichtig: Vermittle Deinen Followern, dass Du echt bist. Was heißt das? Es ist logisch, dass große Unternehmen Angestellte haben, die sich um den Content der Facebook Accounts oder der Instagram Profile kümmern. Das übernimmt der Chef nicht persönlich. Das ist aber auch nicht wichtig, denn Marken wie Adidas oder Zalando sind so bekannt, wir halten die Inhalte für vertrauenswürdig. Für Selbstständige sieht es anders aus. Wie vermittle ich meinen Kunden, dass ich vertrauenswürdig bin? Die einfachste Methode ist: Zeig Dich selbst. Auf diese Weise schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen vermittelst Du die Echtheit Deiner Firma, zum anderen sorgst Du dafür, dass die Menschen sich an Dich erinnern. Je bekannter Du wirst, desto mehr Menschen folgen Dir, treten Deiner Community bei und begeistern sich für Deine Angebote. Es ist kein kurzer Weg, um mit Social Media für Unternehmen Kunden zu gewinnen, aber ein effektiver. Wie gehst Du vor?

  1. Lege als Profilbild ein Bild von Dir selbst fest
  2. Nutze professionelle Fotos, bitte keine Selfies als Profilbild
  3. Zeig Dich, wie Du wirklich bist und nicht gestellt
  4. Agiere in Deiner Kommunikation in der Ich-Form, hast Du kein Team
  5. Erzähle Deine persönliche Unternehmer/in Story
  6. Gewähre Einblick in Deinen Alltag als Selbstständige
  7. Zeige Deinen Arbeitsplatz
  8. Fülle alle Informationen auf Deinem Profil aus (unbedingt an Deine Website denken)
  9. Gebe Kontaktdaten an: Wie erreichen Dich Deine Follower und wann?
  10. Nutze Live-Videos für mehr Authentizität

4. Setzte Dir konkrete (langfristige)  Ziele für organisches Social Media Marketing

Meine Erfahrung ist, dass Social Media Marketing für Unternehmen supergeeignet ist für langfristige Marketingziele. Beispiel: Du hast Produkte für den Abverkauf, Du bekommst in 6 Wochen neue Ware, bis dahin wünschst Du Dir ein leeres Lager. Social Media Marketing ist hier im organischen Bereich nicht geeignet. Besser probierst Du es mit Facebook Anzeigen, Flyern oder einem E-Mail Versand an Deine Kunden. Wenn Du vor hast, Dein Unternehmen langfristig mit Social Media Marketing lokal oder überregional zu etablieren sind Facebook, Instagram oder LinkedIn durchaus geeignet. Hier wäre ein Ziel: Bekanntheitsgrad steigern. Natürlich ist es möglich mit Anzeigen zu unterstützen, um die Sache zu beschleunigen. Langfristig hängt das stark von Deinem Werbebudget ab. Deshalb empfehle ich immer eine Kombination. Wie legst Du konkrete Ziele fest?

Eine Checkliste hilft Dir dabei. Schreib Dir auf, wozu Du Social Media Marketing für Kleinunternehmen konkret nutzt. Setze Dir einen Zeitpunkt fest: Wann startest Du? Wie lange dauert die Kampagne? Überlege, was Du mit Deinen Followern machst. Das ist für Deine Social Media Marketing Strategie sehr wichtig und hilft Dir Deine Maßnahmen zu optimieren. 

5. Analysiere das Social Media Marketing  Deiner Konkurrenz

Damit meine ich natürlich nicht, zu kopieren. Was Du aber sinnvoll ist: Beobachtung, besonders dann, wenn Dein Wettbewerber erfolgreich ist. Warum von der Konkurrenz lernen? Ganz einfach: Orientiere Dich nicht nach unten, sondern nach oben. Lass Dich von anderen inspirieren und gehe in direkten Kontakt anstatt in den Konflikt. Wir alle sind viel erfolgreicher, wenn wir von einander lernen. Du hast hier mehrere Möglichkeiten:

  1. Sieh Dir genau das Profil an: Welche Informationen findest Du hier?
  2. Wann veröffentlicht er/sie Beiträge?
  3. Welche Formate haben diese Posts? Video, Text oder Bilder?
  4. Trag Dich ruhig in den Newsletter ein und sieh Dir seine Inhalte an.
  5. Beobachte die Reaktionen der Follower
  6. Schickt Dein Konkurrent automatisierte Nachrichten?

Gibt es Tools, die Dir bei dieser Social Media Strategie helfen?

Auf jeden Fall! Eine Variante liefert Dir Facebook selbst. Folgende Schritte führst Du aus, um zu sehen, ob Dein Konkurrent organische oder bezahlte Reichweite erzielt zum Beispiel mit Anzeigen.

Schritt eins: Geh auf das Facebook Profil Deines Konkurrenten und klicke auf Seitentransparenz

Schritt zwei: Analysiere die Inhalte, die Du hier siehst

Schritt drei: Klicke auf Werbeanzeigen dieser Seite und sieh Dir die Werbeanzeigen genauer an

Social Media für Kleinunternehmen: Das verraten Dir die Anzeigen der Konkurrenz

Du fragst Dich, was Dir diese Informationen bringen? Ganz einfach: Du siehst die einzelnen Kampagnen des Wettbewerbers. Zum Beispiel: eine Anzeige für ein bestimmtes Produkt im Sale. Klick die Anzeigen an, öffne sie und sieh Dir die Inhalte genau an. Gibt es zeitliche Limits für die Werbeaktion, Gutscheincodes oder bestimmte Voraussetzungen? Du merkst also, welche kurzfristigen Ziele Dein Wettbewerber sich gesetzt hat. Läuft die Anzeige schon länger, ist das ein Zeichen dafür, dass diese besonders gut läuft. Du schließt daraus also, welche Marketingziele eher mit Werbeanzeigen erfolgreich sind. Jetzt ist es leichter, Ziele für Deine organische Reichweite zu definieren, richtig?

6. Spar Zeit und erstelle einen Plan für Dein Social Media Marketing und Deine Posts

Wenn Du ganz am Anfang stehst, empfehle ich Dir einen Plan zu erstellen und Dich strickt an diesen zu halten. Mir der Zeit wirst Du herausfinden, welche Positingformate zu welchem Zeitpunkt die größte Reichweite erzielen. Ist Dein Profil noch leer lassen sich keine Daten ziehen. Hast Du schon Inhalte veröffentlicht? Wenn Du länger als sechs Wochen kontinuierlich gepostet hast, hilft Dir eine detaillierte Analyse bei der Erstellung Deines Redaktionsplans. Fangen wir aber am Anfang an.

Wie oft ist es nötig zu posten und zu welcher Tageszeit?

Generell gilt: je öfter, desto besser. Das ist einfach Fakt. Als ich selbst noch in München gearbeitet habe, zückte ich morgens in der U-Bahn sofort mein Smartphone. Nach Feierabend sah es ähnlich aus. Social Media für Unternehmen profitiert von diesem Nutzerverhalten ganz besonders. Wenn Du selbst in der Stadt wohnst oder von außerhalb in die Innenstadt mit dem Zug pendelst, wirst Du bei Dir selbst ähnliche Verhaltensmuster feststellen. Gehört Deine Zielgruppe also zu Menschen, die den Nahverkehr nutzen, um in die Arbeit zu kommen, ist morgens zwischen 7 Uhr und 8 Uhr wohl die beste Zeit und dann wieder zwischen 17 Uhr und 18 Uhr. Danach ist Feierabend.

Social Media Marketing zwischen Workaholic und Oh-Baby

Ein weiteres Beispiel: Du stellst Artikel für frisch gebackene Mamas her, sagen wir nachhaltige Tragetücher aus Biobaumwolle für Damen, mit besonders empfindlicher Haut. Eine besondere Nische, aber sicherlich mit reichlich Interessenten. Ich selbst war kurz nach der Geburt, mittags ausgeschlafen und aufnahmefähig. Vorher habe ich mit meinem Kind gemeinsam gekuschelt, den Haushalt gemacht und mich noch einmal hingelegt. Die ersten Wochen nach der Geburt lief also alles wesentlich entspannter ab. Abends war ich wieder ab 20 Uhr auf Netflix oder YouTube unterwegs, nachdem mein Baby eingeschlafen war. Diese Zeiten sind also ganz anders als die von berufstätigen Städtern/Pendlern. Was ich Dir für Deinen Redaktionsplan ans Herz lege, sind folgende Punkte:

  1. Nimm Feiertage oder Ereignistage mit auf (Weihnachten oder Tag der Jogginghose)
  2. Beginne montags mit dem ersten Post
  3. Bring eine Art Routine rein, Menschen sind Gewohnheitstiere (Jeden Montag eine Umfrage)
  4. Halte Dich für vier bis sechs Wochen an den Plan, egal wie es läuft
  5. Poste auf Instagram mindestens zwei Mal täglich, auf Facebook einmal
  6. Vergiss die Storys nicht
  7. Mach Dir eine Übersicht zu den Inhalten und den Links oder die Produkte die Du erwähnst
  8. Schicke den Plan an Teammitglieder, damit jeder weiß wer für was wer zuständig ist
  9. Analysiere die Performance nach vier bis sechs Wochen und optimiere

Diese Tools helfen Dir und Deinem Team bei der Gestaltung Eures Social Media Redaktionsplans:

  • Trello (Organisiere mit Deinen Teammitgliedern Euer Social Media Marketing, vergebe Deadlines, Aufgaben, Verantwortlichkeiten und sorge mit Erinnerungen dafür, dass alle auf dem aktuellen Stand sind.)
  • Hootsuite (Plane Deine Posts kostenlos vor. 30 Posts sind hier möglich. Dabei zählt Hootsuite alle Posts der unterschiedlichen Kanäle zusammen.)
  • Postplanner (Bereite Posts vor und terminiere diese. Eignet sich auch für Facebook Gruppen.)
  • Onlypult (Versehe Deine Instagram Posts schon mit dem ersten Kommentar. Besonders wertvoll für den Algorithmus.)

Fazit: Du brauchst vor allem Zeit, um im Social Media Marketing für Unternehmen durchzustarten. Mir hat es geholfen, mir für diese Arbeit Termine in Outlook zu setzen. Facebook und Instagram sind immer noch sehr effiziente Wege, damit Du mehr Kunden online gewinnst. Sie eignen sich perfekt für Deinen langfristigen Erfolg.

Jetzt bist Du motiviert? Dir ist noch einiges unklar und Du brauchst mehr Infos. Keine Sorge, ich helfe Dir. Für Deine Social Media Marketing Strategie habe ich für Dich kostenlose Guidelines erstellt. Diese Themen bekommst Du, wenn Du Dich jetzt in meine E-Mail Liste einträgst:

  1. Wie Du mehr Follower ohne Anzeigen gewinnst
  2. So bekommst Du Fans in Dein Ladengeschäft
  3. Die 1,80 $ Gary Vaynerchuck Instagram Strategie
  4. Erkenne den Unterschied zwischen kommentieren und Engagement

Von 0 auf 100 wie Du mit wenig Geld im Social Media für Kleinunternehmen durchstartest

Nichts im Leben ist umsonst. Das ist richtig! Deshalb sei nicht enttäuscht, aber ganz ohne Aufwand geht es auch mit meinen Tipps nicht. Was Du brauchst hast Du, es steht Dir jeden Tag zur Verfügung und Du nimmst Dir einfach so viel wie Du brauchst. Was ist es? Zeit! Investiere in Dich selbst und sei es Dir wert. Das ist alles. Nein, hier kommt kein Webinar, hier bekommst Du Insider Tipps für Social Media für Kleinunternehmen. Zum sofort umsetzen.

1. Fang einfach an – nichts ist perfekt im Social Media für Kleinunternehmen

Vor zwei Jahren war es mir auf einmal klar. Ich hatte keinen Bock mehr. Ich erinnere mich noch ganz genau an den Tag, an dem es mir wie Schuppen von den Augen fiel. Damals habe ich in der Baubranche gearbeitet und war als einzige Teilzeitkraft für das Marketing zuständig. Was mir fehlte, war die Vision von meinem Team. Ich hatte das Gefühl, alleine das große Ganze zu sehen und schrieb meine Kündigung noch am selben Tag. Für mich stand fest: Ich starte mit meinem Nebengewerbe durch in die Selbstständigkeit. Was ich vor allem nicht hatte, war Geld. Im selben Jahr stand die Hochzeit an, eine umfangreiche Sanierung von unserem Haus, meine Tochter kam auf die Welt. Da bleibt einfach kein großes Budget übrig. Was ich nicht gemacht habe: warten. Was ich gemacht habe: Know-how und Wissen aufsaugen wie ein Schwamm. Ich las mir Blogartikel durch, folgte erfolgreichen online Marketing Gurus und kontaktierte Freunde, die ebenfalls erfolgreich in der Branche sind. Die ersten Ideen entstanden an meinem Schminktisch, denn ich hatte nicht einmal Geld für einen neuen Schreibtisch. Was Du daraus lernst? Warte nicht auf den perfekten Moment, warte nicht auf Budget, das Du für eine Social Marketing Agentur brauchst. Fang einfach an! Perfektionismus und Social Media für Kleinunternehmen passe nicht zusammen. 

Was Du brauchst ist eine Social Media Strategie 

2. Wo sind Deine Kunden? Spar Zeit und recherchiere!

Weißt Du eigentlich zu 100 Prozent, auf welchen Social Media Kanälen Deine Kunden aktiv sind? Wenn Du im Vorfeld keine Recherche betrieben hast, rate ich Dir erst einmal zu pausieren. Es ist hart, aber hier hilft nur eins: ein Social Media Konzept und eine klare Social Media Strategie. Bekommst Du Anfragen über Social Media? Interagieren Deine Follower mit Dir? Wenn nicht, ist die Plattform vielleicht nicht geeignet. Wie findest Du heraus, ob Deine Kunden in Instagram, Facebook, Twitter oder auf YouTube vertreten sind? Es gibt hier mehrere Möglichkeiten, aber in der Regel gehe ich so vor:

  1. Frag Deine Kunden ganz direkt, welche Social Media Plattformen sie mögen
  2. Suche auf Instagram, Facebook und so weiter nach Konkurrenzunternehmen
  3. Konsequenz von Schritt 2: Ist nichts zu finden, ist Deine Zielgruppe auch nicht dort
  4. Nutze Statistiken wie die von Statista und werte diese für Dich aus
  5. Setze Ziele fest und überlege, mit welchen Plattformen Du diese erreichst
  6. Beobachte die User der einzelnen Plattformen und deren Kommunikation
  7. Sieh Dir Deine Zielgruppe genau an und notiere ihre Interessen, Hobbys und mehr

 

 

Das klingt alles so einfach. Oder fragst Du Dich: Wo fange ich an? Schritt eins: Nimm Deine Kunden ganz genau unter die Lupe. Social Media für Kleinunternehmen dient zur Kundenbindung. Überlasse also nichts dem Zufall. Am effektivsten gehst das, wenn Du Dir eine sogenannte Customers Buyers Persona anlegst. Was ist das schon wieder?

Anders als Deine Zielgruppe beschreibt eine Buyers Persona einen fiktiven Kunden, so wie Du ihn Dir vorstellst und wie es auch in der Realität ist. Gemeint ist hiermit: das Alter, die Herkunft, das Geschlecht, der Wohnort, der Beruf, das Einkommen oder der Bildungsstand. All diese Informationen bekommst Du aus Deinem CRM oder von Statistiken, wenn Du noch ganz am Anfang stehst. Brauche ich das wirklich? Ja! Social Media Marketing ist nur mit einer durchdachten Social Media Strategie erfolgreich. Der Ursprung von Facebook, Instagram und so weiter war, dass die Menschen sich miteinander vernetzten, unabhängig von Raum und Zeit. Es ist vollkommen egal, ob Du in den USA lebst oder in Russland. Du kommst mit Menschen aus aller Welt supereinfach in Kontakt. Die User der Social Media Kanäle suchen in der Regel nach zwei Dingen: 1. Informationen oder 2. Entertainment. Nun ist es aber für Dich als Unternehmer/in wichtig, Kunden zu binden. Mit Buyers Personas gelingt es Dir, Deine Ziele und die Wünsche Deiner Kunden unter einen Hut zu bekommen. Das ist die Basis Deiner erfolgreichen Social Media Strategie. 

3. Social Media für Kleinunternehmen lebt von authentischen Inhalten: Zeig Dich!

Im Social Media für Unternehmen ist eins wichtig: Vermittle Deinen Followern, dass Du echt bist. Was heißt das? Es ist logisch, dass große Unternehmen Angestellte haben, die sich um den Content der Facebook Accounts oder der Instagram Profile kümmern. Das übernimmt der Chef nicht persönlich. Das ist aber auch nicht wichtig, denn Marken wie Adidas oder Zalando sind so bekannt, wir halten die Inhalte für vertrauenswürdig. Für Selbstständige sieht es anders aus. Wie vermittle ich meinen Kunden, dass ich vertrauenswürdig bin? Die einfachste Methode ist: Zeig Dich selbst. Auf diese Weise schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen vermittelst Du die Echtheit Deiner Firma, zum anderen sorgst Du dafür, dass die Menschen sich an Dich erinnern. Je bekannter Du wirst, desto mehr Menschen folgen Dir, treten Deiner Community bei und begeistern sich für Deine Angebote. Es ist kein kurzer Weg, um mit Social Media für Unternehmen Kunden zu gewinnen, aber ein effektiver. Wie gehst Du vor?

  1. Lege als Profilbild ein Bild von Dir selbst fest
  2. Nutze professionelle Fotos, bitte keine Selfies als Profilbild
  3. Zeig Dich, wie Du wirklich bist und nicht gestellt
  4. Agiere in Deiner Kommunikation in der Ich-Form, hast Du kein Team
  5. Erzähle Deine persönliche Unternehmer/in Story
  6. Gewähre Einblick in Deinen Alltag als Selbstständige
  7. Zeige Deinen Arbeitsplatz
  8. Fülle alle Informationen auf Deinem Profil aus (unbedingt an Deine Website denken)
  9. Gebe Kontaktdaten an: Wie erreichen Dich Deine Follower und wann?
  10. Nutze Live-Videos für mehr Authentizität

4. Setzte Dir konkrete (langfristige)  Ziele für organisches Social Media Marketing

Meine Erfahrung ist, dass Social Media Marketing für Unternehmen supergeeignet ist für langfristige Marketingziele. Beispiel: Du hast Produkte für den Abverkauf, Du bekommst in 6 Wochen neue Ware, bis dahin wünschst Du Dir ein leeres Lager. Social Media Marketing ist hier im organischen Bereich nicht geeignet. Besser probierst Du es mit Facebook Anzeigen, Flyern oder einem E-Mail Versand an Deine Kunden. Wenn Du vor hast, Dein Unternehmen langfristig mit Social Media Marketing lokal oder überregional zu etablieren sind Facebook, Instagram oder LinkedIn durchaus geeignet. Hier wäre ein Ziel: Bekanntheitsgrad steigern. Natürlich ist es möglich mit Anzeigen zu unterstützen, um die Sache zu beschleunigen. Langfristig hängt das stark von Deinem Werbebudget ab. Deshalb empfehle ich immer eine Kombination. Wie legst Du konkrete Ziele fest?

Eine Checkliste hilft Dir dabei. Schreib Dir auf, wozu Du Social Media Marketing für Kleinunternehmen konkret nutzt. Setze Dir einen Zeitpunkt fest: Wann startest Du? Wie lange dauert die Kampagne? Überlege, was Du mit Deinen Followern machst. Das ist für Deine Social Media Marketing Strategie sehr wichtig und hilft Dir Deine Maßnahmen zu optimieren. 

5. Analysiere das Social Media Marketing  Deiner Konkurrenz

Damit meine ich natürlich nicht, zu kopieren. Was Du aber sinnvoll ist: Beobachtung, besonders dann, wenn Dein Wettbewerber erfolgreich ist. Warum von der Konkurrenz lernen? Ganz einfach: Orientiere Dich nicht nach unten, sondern nach oben. Lass Dich von anderen inspirieren und gehe in direkten Kontakt anstatt in den Konflikt. Wir alle sind viel erfolgreicher, wenn wir von einander lernen. Du hast hier mehrere Möglichkeiten:

  1. Sieh Dir genau das Profil an: Welche Informationen findest Du hier?
  2. Wann veröffentlicht er/sie Beiträge?
  3. Welche Formate haben diese Posts? Video, Text oder Bilder?
  4. Trag Dich ruhig in den Newsletter ein und sieh Dir seine Inhalte an.
  5. Beobachte die Reaktionen der Follower
  6. Schickt Dein Konkurrent automatisierte Nachrichten?

Gibt es Tools, die Dir bei dieser Social Media Strategie helfen?

Auf jeden Fall! Eine Variante liefert Dir Facebook selbst. Folgende Schritte führst Du aus, um zu sehen, ob Dein Konkurrent organische oder bezahlte Reichweite erzielt zum Beispiel mit Anzeigen.

Schritt eins: Geh auf das Facebook Profil Deines Konkurrenten und klicke auf Seitentransparenz

Schritt zwei: Analysiere die Inhalte, die Du hier siehst

Schritt drei: Klicke auf Werbeanzeigen dieser Seite und sieh Dir die Werbeanzeigen genauer an

Social Media für Kleinunternehmen: Das verraten Dir die Anzeigen der Konkurrenz

Du fragst Dich, was Dir diese Informationen bringen? Ganz einfach: Du siehst die einzelnen Kampagnen des Wettbewerbers. Zum Beispiel: eine Anzeige für ein bestimmtes Produkt im Sale. Klick die Anzeigen an, öffne sie und sieh Dir die Inhalte genau an. Gibt es zeitliche Limits für die Werbeaktion, Gutscheincodes oder bestimmte Voraussetzungen? Du merkst also, welche kurzfristigen Ziele Dein Wettbewerber sich gesetzt hat. Läuft die Anzeige schon länger, ist das ein Zeichen dafür, dass diese besonders gut läuft. Du schließt daraus also, welche Marketingziele eher mit Werbeanzeigen erfolgreich sind. Jetzt ist es leichter, Ziele für Deine organische Reichweite zu definieren, richtig?

6. Spar Zeit und erstelle einen Plan für Dein Social Media Marketing und Deine Posts

Wenn Du ganz am Anfang stehst, empfehle ich Dir einen Plan zu erstellen und Dich strickt an diesen zu halten. Mir der Zeit wirst Du herausfinden, welche Positingformate zu welchem Zeitpunkt die größte Reichweite erzielen. Ist Dein Profil noch leer lassen sich keine Daten ziehen. Hast Du schon Inhalte veröffentlicht? Wenn Du länger als sechs Wochen kontinuierlich gepostet hast, hilft Dir eine detaillierte Analyse bei der Erstellung Deines Redaktionsplans. Fangen wir aber am Anfang an.

Wie oft ist es nötig zu posten und zu welcher Tageszeit?

Generell gilt: je öfter, desto besser. Das ist einfach Fakt. Als ich selbst noch in München gearbeitet habe, zückte ich morgens in der U-Bahn sofort mein Smartphone. Nach Feierabend sah es ähnlich aus. Social Media für Unternehmen profitiert von diesem Nutzerverhalten ganz besonders. Wenn Du selbst in der Stadt wohnst oder von außerhalb in die Innenstadt mit dem Zug pendelst, wirst Du bei Dir selbst ähnliche Verhaltensmuster feststellen. Gehört Deine Zielgruppe also zu Menschen, die den Nahverkehr nutzen, um in die Arbeit zu kommen, ist morgens zwischen 7 Uhr und 8 Uhr wohl die beste Zeit und dann wieder zwischen 17 Uhr und 18 Uhr. Danach ist Feierabend.

Social Media Marketing zwischen Workaholic und Oh-Baby

Ein weiteres Beispiel: Du stellst Artikel für frisch gebackene Mamas her, sagen wir nachhaltige Tragetücher aus Biobaumwolle für Damen, mit besonders empfindlicher Haut. Eine besondere Nische, aber sicherlich mit reichlich Interessenten. Ich selbst war kurz nach der Geburt, mittags ausgeschlafen und aufnahmefähig. Vorher habe ich mit meinem Kind gemeinsam gekuschelt, den Haushalt gemacht und mich noch einmal hingelegt. Die ersten Wochen nach der Geburt lief also alles wesentlich entspannter ab. Abends war ich wieder ab 20 Uhr auf Netflix oder YouTube unterwegs, nachdem mein Baby eingeschlafen war. Diese Zeiten sind also ganz anders als die von berufstätigen Städtern/Pendlern. Was ich Dir für Deinen Redaktionsplan ans Herz lege, sind folgende Punkte:

  1. Nimm Feiertage oder Ereignistage mit auf (Weihnachten oder Tag der Jogginghose)
  2. Beginne montags mit dem ersten Post
  3. Bring eine Art Routine rein, Menschen sind Gewohnheitstiere (Jeden Montag eine Umfrage)
  4. Halte Dich für vier bis sechs Wochen an den Plan, egal wie es läuft
  5. Poste auf Instagram mindestens zwei Mal täglich, auf Facebook einmal
  6. Vergiss die Storys nicht
  7. Mach Dir eine Übersicht zu den Inhalten und den Links oder die Produkte die Du erwähnst
  8. Schicke den Plan an Teammitglieder, damit jeder weiß wer für was wer zuständig ist
  9. Analysiere die Performance nach vier bis sechs Wochen und optimiere

Diese Tools helfen Dir und Deinem Team bei der Gestaltung Eures Social Media Redaktionsplans:

  • Trello (Organisiere mit Deinen Teammitgliedern Euer Social Media Marketing, vergebe Deadlines, Aufgaben, Verantwortlichkeiten und sorge mit Erinnerungen dafür, dass alle auf dem aktuellen Stand sind.)
  • Hootsuite (Plane Deine Posts kostenlos vor. 30 Posts sind hier möglich. Dabei zählt Hootsuite alle Posts der unterschiedlichen Kanäle zusammen.)
  • Postplanner (Bereite Posts vor und terminiere diese. Eignet sich auch für Facebook Gruppen.)
  • Onlypult (Versehe Deine Instagram Posts schon mit dem ersten Kommentar. Besonders wertvoll für den Algorithmus.)

Fazit: Du brauchst vor allem Zeit, um im Social Media Marketing für Unternehmen durchzustarten. Mir hat es geholfen, mir für diese Arbeit Termine in Outlook zu setzen. Facebook und Instagram sind immer noch sehr effiziente Wege, damit Du mehr Kunden online gewinnst. Sie eignen sich perfekt für Deinen langfristigen Erfolg.

Jetzt bist Du motiviert? Dir ist noch einiges unklar und Du brauchst mehr Infos. Keine Sorge, ich helfe Dir. Für Deine Social Media Marketing Strategie habe ich für Dich kostenlose Guidelines erstellt. Diese Themen bekommst Du, wenn Du Dich jetzt in meine E-Mail Liste einträgst:

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  4. Erkenne den Unterschied zwischen kommentieren und Engagement

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Über mich

Mein Name ist Michaela Bär. Ich bin SEO und Social Media Freelancer seit fünf Jahren. Mit insgesamt 15 Jahren Online Marketing Erfahrung helfe ich Selbstständigen wie Dir, online mehr Kunden zu gewinnen. Ich zeige Dir Tipps und Tricks, wie Du selbst für mehr Umsatz mit SEO und Social Media machst.

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